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02.07.2009 Zukunft der BA-Tochter OpenSkies ungewiss

Nachfrageeinbruch bei Premiumangeboten

Die British-Airways-Tochter OpenSkies steht möglicherweise vor dem Aus. Die Airline, die reine Business-Class-Flüge auf Transatlantikstrecken anbietet, hat ein "wirtschaftlich traumatisches Jahr" hinter sich, sagte Managing Director Dale Moss im Interview mit dem Wirtschaftsportal "Market Watch". BA werde in etwa zwei Monaten eine Entscheidung über die Zukunft von OpenSkies fällen. Trotz der wirtschaftlichen Schwierigkeiten hofft die Fluggesellschaft, Ende 2011 die Gewinnschwelle zu erreichen, auch wenn dies durch die derzeitige Rezession erschwert wird. Moss zeigte sich im Interview optimistisch: Die Rahmenbedingungen könnten sich für die Airline verbessern, wenn die größeren Wettbewerber ihre Premiumangebote auf den Transatlantikverbindungen verringern. Außerdem bestehe auch immer noch die Möglichkeit, dass sich die wirtschaftliche Situation im Herbst verbessert. „Viele Kunden, mit denen ich spreche, haben das Gefühl, dass der Buchungsrückgang bei Business-Class-Flügen stark nachgelassen hat. Ich weiß nicht, ob man sagen kann, dass es nicht mehr schlimmer wird, aber die Situation verschlechtert sich nicht mehr so stark wie zuvor. Das ist auch eine Art Verbesserung“, erklärte Moss.

Britischen Medienberichten zufolge ist British Airways offenbar auch bereit, im Rahmen ihres derzeitigen Sparkurses die Tochtergesellschaft aufzugeben. BA habe die geplante Flottenerweiterung der OpenSkies verworfen und drei Boeing 757, die die bestehende Flotte ergänzen sollten, bereits verkauft.

OpenSkies hatte im Juni 2008 den Flugbetrieb aufgenommen. Nachdem British Airways einen Monat später die französische Airline L’Avion gekauft hatte, wurde diese bei OpenSkies eingegliedert. Die Fluggesellschaft führt derzeit mit vier Boeing 757-200 reine Business-Class-Flüge auf den Strecken New York (JFK und Newark) – Paris (Orly) sowie New York (JFK) – Amsterdam durch.