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03.07.2009 Boeing will Vought-787-Zuliefererwerk kaufen

Boeing verschärft offenbar die Kontrolle über die Produktion der 787. Der US-Flugzeugbauer wolle das Rumpfteile-Werk des Zulieferers Vought Aircraft Industries in Charlston, South Caronina kaufen, schrieb das «Wall Street Journal» am Donnerstag unter Berufung auf Insider. Möglicherweise könnte Boeing vor Ort eine zweite 787-Produktionslinie aufbauen.
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Eine Boeing 787 in der Endmontage., © Boeing

Informierten Kreisen zufolge soll der 787-Bereich der Vought Aircraft Industries von der Muttergesellschaft Carlyle Group abgespalten werden und komplett an Boeing gehen.

Der Deal wäre ein Zeichen dafür, dass der ambitionierte Plan von Boeing, sich beim Bau des neuen Modells so stark wie noch nie auf Zulieferer zu verlassen, nicht wie geplant funktioniert hat.

Stattdessen gäbe es nun Pläne, am Werk in South Caronina eine zweite Produktionslinie für die 787 aufzubauen, berichtet zudem der "Flightblogger". Die zweite Produktionslinie sei unabdingbar, um die für 2012 geplanten zehn 787-Einheiten pro Monat herstellen zu können.

Schwierigkeiten bei der Koordination der vielen Partner gelten als einer der Gründe für die Verzögerungen bei der 787, die inzwischen zwei Jahre hinter dem Zeitplan zurückliegt. Im Juni musste Boeing den Erstflug zuletzt auf unbestimmte Zeit aufschieben.