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25.05.2009 Junghanns: BBI-Finanzierung bleibt im geplanten Rahmen

Trotz der weltweiten Finanzkrise kann die Finanzierung des geplanten Flughafens Berlin Brandenburg International (BBI) in Schönefeld nach Angaben der Brandenburger Landesregierung sichergestellt werden. Entscheidender Vorteil in der Bankenkrise sei die 100-prozentige Bürgschaft der Länder Berlin und Brandenburg.
Wie Wirtschaftsminister Ulrich Junghanns (CDU) auf eine parlamentarische Anfrage in Potsdam mitteilte, geht die Landesregierung davon aus, «dass die Flughafengesellschaft auch in Zukunft die Kosten im geplanten Rahmen hält».

Junghanns verwies darauf, dass die drei Gesellschafter, die Länder Brandenburg und Berlin und der Bund, eine 100-prozentige Bürgschaft für das Projekt gewährten. Das sei ein «entscheidender Vorteil». Denn vor dem Hintergrund der Krise seien Banken «bei der Bereitstellung größerer Volumina zurückhaltender und stellen höhere Margenforderungen».

Ziel ist es laut Minister, in der zweiten Jahreshälfte zu einem Finanzierungsabschluss zu kommen. Insgesamt soll die Kreditlinie für den Bau des Flughafens 2,4 Milliarden Euro betragen. Davon sollen eine Milliarde Euro von der Europäischen Investitionsbank und 1,4 Milliarden Euro von einem Bankenkonsortium zur Verfügung gestellt werden.

Angesichts der Wirtschaftskrise hatten Brandenburg, Berlin und der Bund im vergangenen Jahr mit der Flughafengesellschaft vereinbart, den BBI-Kredit durch eine 100-prozentige Bürgschaft abzusichern. Die Europäische Kommission gab in der vergangenen Woche grünes Licht für die Bürgschaft.